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Verkauf von Champions-League-Finaltickets unterliegt nicht der Einkommensteuer

Ein Gewinn aus dem Verkauf kontingentierter und somit hochpreisiger Eintrittskarten ist laut Finanzgericht Baden-Württemberg nicht einkommensteuerbar.

Als feststand, dass keine deutsche Mannschaft das Finale erreicht hatte, veräußerte ein Ehepaar über eine Ticketplattform im Internet Eintrittskarten für das Finale der Champions-League 2015 in Berlin. Den aus dem Verkauf erzielten Gewinn von 2.500 € wollte das Finanzamt als privates Veräußerungsgeschäft besteuern.

Das Ehepaar wehrte sich dagegen erfolgreich. Die Tickets wurden vom Finanzgericht als Wertpapiere eingestuft. Die Veräußerung dieser Tickets ist seit 2009 nicht mehr als privates Veräußerungsgeschäft zu erfassen. Da seit 2009 Wertsteigerungen von Wertpapieren durch im Einkommensteuergesetz genau beschriebene Tatbestände erfasst werden. Die Ticketveräußerung fällt jedoch unter keinen dieser Tatbestände und es liegt auch keine Veräußerung einer Kapitalforderung vor. In einer Eintrittskarte ist nur der Zutritt zu einer Veranstaltung enthalten, nicht jedoch der Anspruch auf Geld.

Der Bundesfinanzhof muss abschließend entscheiden.

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